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DER GIPFEL DER FREUNDSCHAFT

Mit einem herzlichen "Howdy" begrüßt er uns am nächsten Morgen. Sofort weckt er eine gewisse Neugierde und Interesse in uns. Es ist Harry aus Amerika, der die nächsten 2 Monate hier verbringen möchte, alleine. Ob er Respekt hat einmal ganz alleine, ganz ohne Kletterpartner dazustehen? -Überhaupt nicht. Die Chemie zwischen uns passt super und so kommt er gleich zu unserer ersten gemeinsamen Klettertour mit, die den Beginn eines unvergesslichen Abenteuers markiert.
An den regnerischen Tagen, die wir in der nahestehenden Hütte verbringen, lernen wir immer mehr Menschen kennen – aus Großbritannien, Ungarn, Spanien, Brasilien, Deutschland, Frankreich und mehr. Durch sie tauchen wir in eine Welt voller faszinierender Klettergeschichten ein. Jeder erzählt von einsamen Gipfelbesteigungen, von Leidenschaft und dem Streben nach Herausforderungen.

Schweren Herzens nähern wir uns nach einem Monat dem letzten Tag und der abschließenden Tour. Doch ein kleines Highlight steht uns noch bevor: Mit Harry, Kenny aus Amerika und Phillip aus Dresden klettern wir die Route „No Hay Hoyes“. Zu sechst erklimmen wir die Felsen, begleitet mit einem Gefühl der Euphorie. Am Gipfel angekommen, empfängt uns ein begeistertes Jubeln, das durch die Berge hallt. Wir erleben den Höhepunkt unserer Freundschaft, ein Rausch der Glücksmomente, der die Zeit für einen Augenblick stillstehen lässt.
Als wir uns schließlich dem Abstieg widmen, wird uns bewusst, welch unschätzbares Glück es ist, solche Freunde an unserer Seite zu wissen.

So heißt es dann nach einem Monat Abschied nehmen. Unsere neuen Freunde sitzen noch vor ihrer bevorstehenden Tour auf der Wiese und umarmen uns. Wir werden sie vermissen. Die anderen begleiten uns nach Puerto Montt, zeigen uns gute Hostels und kulinarische Genüsse, bevor sich auch unsere Wege trennen.

Unsere Reise führt uns weiter nach Frey, Argentinien, wo wir eine deutlich stärkere Präsenz der Einheimischen erleben. Während des anstrengenden, vierstündigen Aufstiegs treffen wir erneut auf leidenschaftliche Kletterer. Der Austausch von Lachen und Gesprächen, mal überholen wir sie, mal sie uns, schafft eine freundschaftliche Atmosphäre, die sich an der Hütte, dem Ausgangspunkt für unsere kommenden Touren, weiter vertieft.

Abende werden zu lebhaften Festen, wenn gemeinsam vor der Hütte gekocht wird, getanzt und jeder seine Routenkenntnisse teilt. Über unsere Essgewohnheiten wird herzlich gelacht, doch am nächsten Tag stehen sie uns helfend zur Seite, als krampfende Mägen uns auf das Klo zwingen.





Der Abend vor der Abfahrt birgt eine Überraschung: Unsere deutschen Freunde aus Cochamo tauchen auf und wir liegen uns sofort in den Armen. Doch das ist noch nicht alles – auf dem Rückweg begegnen wir erneut unseren irischen Freunden. Wir halten an, vertiefen uns in Gespräche, teilen Tipps und erhalten wertvolle Ratschläge für unser nächstes Ziel: El Chalten.
So realisieren wir, dass die wahren Schätze unserer Reise nicht nur in den atemberaubenden Gipfeln, sondern vor allem in den internationalen Freundschaften liegen, die wir geschmiedet haben und uns für immer im Herzen bleiben.

Amelie Kühne

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